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Neues Mess- und Eichgesetz

Seit dem 1.1.2015 ist das neue Mess- und Eichgesetz in Kraft getreten welches die Messung des Verbrauchs von Strom, Gas, Wasser und Wärme (Wärmemengenzähler) betrifft. Heizkostenverteiler sind hiervon ausgenommen, da diese keine geeichten Zähler im Sinne des Eichgesetzes sind.

Für Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften ist besonders die in § 32 MessEG geregelte Anzeigenplicht wichtig. D.h. alle neuen oder erneuerten Messgeräte müssen nun innerhalb von 6 Wochen nach Inbetriebnahme an das zuständige Eichamt gemeldet werden.

Dies kann zur Vereinfachung auch auf elektronischen Weg geschehen. Ein Onlineverfahren steht auf der Webseite des Eichamts zur Verfügung. www.eichamt.de 

In der Anzeige muss die Geräteart, Anschrift des Verwenders, sowie ausführliche Angaben zum Gerät wie Hersteller, Typenbezeichnung und Jahr der Kennzeichnung (Eichjahr) übermittelt werden.

Verantwortlich für die Meldung an das Eichamt ist der Eigentümer! Wenn die gesetzlich vorgeschriebene Eichfrist abgelaufen oder erloschen ist, dürfen die Daten nicht mehr für eine Betriebskosten-, Nebenkosten- oder Heizkostenabrechnung verwendetwerden (§ 37 MessEG).

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Sie suchen ein Haus für die große Familie? Bestens geeignet als Mehrgenerationenhaus oder Sie ziehen im Erdgeschoss ein und lassen die oberen zwei Wohnungen lukrativ vermietet.

3 Familienhaus | 13 Zimmer | EG: 5 Zimmer ca. 148 m² Wfl. | OG: 5 Zimmer ca. 148 m² Wfl. | DG: 3 Zimmer ca. 90 m² Wfl. | Grund ca. 972 m² | Bedarfsausweis, leichtes Heizöl, 222,8 kWh/(m²*a), Bj. 1969

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Sensationeller Blick auf den Ludwigskanal
in Wendelstein-Röthenbach b. St. W. | 3 Familienhaus| 8 Zimmer | EG: 3 Zimmer ca. 85 m² Wfl. | OG: 3 Zimmer ca. 91 m² Wfl. | DG: 2 Zimmer ca. 40 m² Wfl. | Grund ca. 464 m²

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90530 Wendelstein / Röthenbach b. St. W.
Ernergie: Verbrauchsausweis | 110 kWh/(m2a) | Solarthermie für Brauchwasser | leichtes Heizöl EL | Baujahr 1903 / Neubau 1997 ab 1. OG

Sie suchen ein Haus für die große Familie? Bestens geeignet als Mehrgenerationenhaus, in dem vielleicht die Großeltern in einer eigenen Wohnung unten wohnen.
Die 3 Zimmer Erdgeschosswohnung (hochparterre) ist mit Dielenboden, Holzdecken und Wandverkleidungen ausgestattet und lässt sich mit überschaubarem Aufwand zeitgemäß gestalten. Das neutrale Tageslichtbad hat sogar eine Badewanne die noch nie benutzt wurde, da es auch mit Dusche ausgestattet ist.

Im Obergeschoss finden Sie eine 3 Zimmerwohnung mit großem Wohn- und Esszimmer vor. Die Einbauküche ist zwar nicht mehr das neuste Modell, kann aber vielleicht gut als Zwischenlösung genutzt werden. Von beiden Schlafzimmern aus gelangen Sie auf den großen Balkon mit Blick auf den Ludwigskanal.

Im Dachgeschoss befindet sich eine derzeit vermietete 2 Zimmerwohnung mit Wohnküche und modernem Tageslichtbad mit Dusche. Wenn Sie den Umbau nicht scheuen, kann die Dachgeschosswohnung noch weiter ausgebaut werden.

Die Grundmauern stammen aus dem Jahr 1903 und das Haus wurde ab dem 1. Obergeschoss 1997 komplett neu aufgestockt und modernisiert. Die Heizungsanlage ist für die Abrechnung der einzelnen Wohnungen durch Wärmemengenzähler vorbereitet. Durch die Solarthermie-Anlage auf dem Dach benötigen Sie im Sommer keine Heizungsunterstützung für die Brauchwasserbereitung!
Zwar verfügt das Haus leider über keinen Keller, aber Stauraum gibt es dennoch genug im Nebengebäude oder Garage.

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Energieausweis ist Pflicht

Da ich im täglichen Geschehen immer wieder feststellen muss, dass Vermieter und Verkäufer nicht genügend über den Energieausweis aufgeklärt sind, möchte ich hier darauf eingehen.

Der Energiepass ist seit 1. Januar 2009 für alle Wohngebäude und seit 1. Juli 2009 auch für alle Nichtwohngebäude gesetzliche Pflicht.

Wer sein Haus verkauft oder vermietet, muss ihn dem Interessenten zugänglich machen. Ausgenommen hiervon sind Gebäude mit nicht mehr als 50 m² Fläche und Baudenkmäler (§ 16 Abs. 4 EnEV). Für selbstgenutzte Immobilien besteht ebenfalls keine Ausweis-Pflicht – zumindest solange diese nicht verkauft oder vermietet werden sollen

Auf Grundlage der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 liefert der Energieausweis / Energiepass Daten über die Energiebilanz eines Gebäudes und ist damit ein einheitliches energetisches Qualitätssiegel für Wohn- und Nichtwohngebäude. Mieter und Käufer können so abschätzen, wie hoch in etwa die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten einer Immobilie sein werden.

Eigentümern, die bei einer Vermietung oder einem Verkauf keinen Energieausweis vorlegen können, droht ein Bußgeld. Übrigens: Für Neubauten ist der Ausweis bereits seit 2002 Pflicht.

Eigentümer von Wohngebäuden, die bis 1965 errichtet wurden, mussten sich spätestens im Juli 2008 einen Energiepass zulegen, sofern die Immobilie neu vermietet oder verkauft werden sollte. Für neuere Gebäude ist der Energieausweis seit Januar 2009 Pflicht. Für Nichtwohngebäude (zum Beispiel Büro- und Verwaltungsgebäude) lautete die Frist 1. Juli 2009.

Bei Verkauf oder Vermietung einer Eigentumswohnung trifft die Pflicht den vermietungs- bzw. verkaufswilligen Wohnungseigentümer. Der Wohnungseigentümer hat gegen die Eigentümergemeinschaft dann einen Anspruch auf rechtzeitige Bereitstellung des Ausweises. Auch die Kosten sind von der Eigentümergemeinschaft zu tragen.

Energieausweise werden für zehn Jahre ausgestellt. Vermieter oder Verkäufer erfüllen daher ihre gesetzliche Pflicht, solange der Ausweis nicht älter als zehn Jahre (gerechnet ab Ausstellungstag) ist. Wurde ein Ausweis erstellt, muss regelmäßig auch bei (wesentlichen) Änderungen am Gebäude kein neuer Ausweis gefertigt werden (Ausnahme: das gesamte Gebäude wird neu gerechnet).