Pflichten nach dem Geldwäschegesetz – Infos für Verkäufer und Kaufinteressenten

Nach dem Geldwäschegesetzt GEM. § 2 ABSATZ 1 NR. 10 GWG sind Immobilienmakler Verpflichtet die Identität ihrer Kunden festzuhalten.

Das heißt im folgenden:
1.) Vertragspartner müssen vor Begründung einer Geschäftsbeziehung identifiziert werden. D.h. der Immobilienmakler muss laut Gesetz die Kaufinteressenten vor Aufnahme von Verhandlungen identifiziert haben.

2.) Die Identifizierung erfolgt durch Einsichtnahme in den Personalausweis und Vermerk von Name, Geburtsort und Datum, Staatsangehörigkeit, Anschrift, Personalausweisnummer und ausstellende Behörde. Einfacher ist es den Ausweis zu kopieren.

3.) Bei Firmen muss die Einsicht in das Handelsregister erfolgen und Vermerk von Firmenbezeichnung, Rechtsform, Registernummer, Anschrift oder Sitz der Hauptniederlassung und Name des gesetzlichen Vertreters. Auch hier ist eine Kopie ausreichend.

4.) Informationen über den Geschäftszweck müssen festgehalten werden und ob der Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse handelt oder für einen Dritten.

Bitte helfen Sie unserem Immobilienbüro die gesetztlichen Verpflichtungen nach dem Geldwäschegesetz einzuhalten.

+ zeigen Sie uns ihren Personalausweis oder Reisepass und lassen uns die erforderlichen Aufzeichnungen/Kopie vornehmen.
+ geben Sie uns die erforderlichen Auskünfte! Nach §4 Abs. 6 GwG sind Sie dazu verpflichtet uns diese Auskünfte zu erteilen. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt.

Weitere Infos finden Sie unter:

www.stmi.bayern.de 

Erfolgreiche Weiterbildung als Berater für Vollmachten und Vorsorgedokumente

Haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wer sich um alles kümmert, wenn Sie nicht mehr können?
Ich habe eine Weiterbildung zum Berater in Sachen Vollmachten und Vorsorgedokumente absolviert, um Sie auch in diesem wichtigen Bereich beraten zu können.

Infos zu #BETREUUNGSVERFÜGUNG | #PATIENTENVERFÜGUNG #VORSORGEVOLLMACHT | #UNTERNEHMERVOLLMACHT

http://www.felzmann-immobilien.de/vollmachten/

Berater-Vorsorge

Kleinwindanlagen für Zuhause

Wenn Sie an Windenergie denken, kommen Ihnen bestimmt die großen Windparks in den Sinn?
Doch auch das eigene Hausdach könnte für die grüne Stromerzeugung durch von Wind genutzt werden. Der erzeugte Strom dieser Kleinanlagen kann direkt ins eigene Stromnetz eingespeist werden und es wird nur noch der Mehrbedarf vom Energieversorger eingekauft.
So wirkt sich der Betrieb positiv auf die Umwelt und den eigenen Geldbeutel aus. Ein Kilowatt selbst erzeugter Strom spart ca. 560g CO² ein.

Kleinwindanlagen für Zuhause liegen meist bei 300 Watt bis 1500 Watt Nennleistung, die aber nur selten erreicht wird. Viel wichtiger ist die Dauerleistung, welche im Durchschnitt bei ca. 22-25% der Nennleistung liegt.
Wichtig bei der Produktauswahl von Windanlagen ist die Anlaufgeschwindigkeit, d.h. eine Anlage auszusuchen die bei möglichst wenig Wind anläuft.
Die Kosten für eine Hauswindanlage sind in einem überschaubaren Rahmen. Für die Hausnetzeinspeisung gibt es Anlagen bereits ab ca. 1300 € zzgl. Installation.

Wichtig, damit es später keinen Ärger gibt: fragen Sie vorher die Nachbarschaft und die örtlichen Bauämter.

Einen Überblick über Anbieter und Produkte finden Sie z.B. hier:
www.kleinwindanlagen.de

Rauchmelder können Leben retten – 13. Mai ist bundesweiter Rauchmeldertag

Die meisten bei einem Brand tödlich verunglückten Menschen sterben durch Rauchvergiftung. Sehr oft lösen technische Defekte Brände aus und ohne ausreichende Vorsichtsmaßnahme wie z.B. Rauchmelder kann ein Brand nachts zur tödlichen Gefahr werden. Denn im Schlaf riecht der Mensch nichts und die Hauptursache ist meistens nicht das Feuer, sondern der hochgiftige Brandrauch bei dem die Ofer bewusstlos werden und dann ersticken können. Daher sollten Sie sich einen oder besser mehrere VdS geprüfte Rauchmelder anschaffen.
Empfehlenswert ist das Gerät an der Decke in einem zentral gelegenen Raum wie z.B. dem Flur zu montieren.

Viele Informationen zum Thema Brandschutz und Rauchmelder finden Sie unter:
www.rauchmelder-lebensretter.de

Die Besichtigung – Infos für Privatverkäufer

Sie möchten Ihre Wohnung oder Haus verkaufen und die ersten Besichtigungstermine stehen an.
Hier sollten Sie im Vorfeld einige Dinge beachten und Maßnahmen ergreifen.
Der erste Eindruck zählt! Sorgen Sie für ein angenehmes Wohngefühl, so dass sich der Kaufinteressent wohl fühlt. Die Chance Ihr Zuhause im besten Licht zu zeigen haben Sie nur ein einziges Mal.
Räumen Sie Ihre Wohnung oder Haus auf, putzen und lüften Sie alle Räume – jedoch sollte keine sterile Atmosphäre entstehen. Hilfreich ist, wenn Sie z.B. den Esstisch eindecken oder ein paar Gläser und Blumen dekorieren.
Im Winter sind angenehme Temperaturen wichtig – besonders bei leer stehenden Objekten.
Lassen Sie Licht herein. Aufgezogene Rollläden, Vorhänge und beleuchtete Räume wirken
freundlicher.
Sorgen Sie während der Besichtigung für Ruhe. Die Anwesenheit von vielen Personen wirkt störend – auch Haustiere wie Hund oder Katze sollten Sie für die Zeit nicht frei rumlaufen lassen. Nicht alle Menschen sind Tierliebhaber oder vertragen die Anwesenheit z.B. bedingt durch Allergien.
Führen Sie vor dem Hausverkauf keinesfalls größere Renovierungsmaßnahmen oder Neuanschaffungen durch. Sie kennen den Geschmack des Käufers nicht und vielleicht will dieser ihre Immobilie nach seinen Vorstellungen umbauen. Ausnahmen sind z.B. ein Wasserschaden oder Schäden die den Werterhalt der Immobilie beeinflussen könnten.

Pflegen Sie Ihren Garten und Eingangsbereich. Ein gemähter Rasen, saubere Wege und vielleicht sogar blühende Blumen oder schöne dekorative Pflanzen wirken Wunder.

Private Verkäufer sind oft dazu geneigt dem Kaufinteressenten zu erklären, was Sie alles selbst eingebaut haben oder was man verändern kann. Die Kaufinteressenten haben jedoch meist eigene Vorstellungen.
Halten Sie sich deshalb bei der Besichtigung diskret im Hintergrund und beantworten Sie nur die an Sie gestellten Fragen. Verschweigen Sie jedoch keine unsichtbaren, oder auf den ersten Blick nicht sichtbare Mängel, sonst ist der Ärger vorprogrammiert und Sie könnten in die Haftung genommen werden.

Wir suchen ein schönes Zuhause …

Wir suchen für eine Familie (3 Personen) ein Einfamilienhaus, Reiheneckhaus oder Baugrundstück in Winkelhaid – Feucht – Altenfurt – Altdorf.
Wenn Sie jetzt oder später Ihre Immobilie verkaufen möchten oder jemanden kennen, der verkaufen möchte, dann rufen Sie mich bitte an!

René Felzmann Immobilien
Tel. 09187/9740071

Energieausweis ist Pflicht

Da ich im täglichen Geschehen immer wieder feststellen muss, dass Vermieter und Verkäufer nicht genügend über den Energieausweis aufgeklärt sind, möchte ich hier darauf eingehen.

Der Energiepass ist seit 1. Januar 2009 für alle Wohngebäude und seit 1. Juli 2009 auch für alle Nichtwohngebäude gesetzliche Pflicht.

Wer sein Haus verkauft oder vermietet, muss ihn dem Interessenten zugänglich machen. Ausgenommen hiervon sind Gebäude mit nicht mehr als 50 m² Fläche und Baudenkmäler (§ 16 Abs. 4 EnEV). Für selbstgenutzte Immobilien besteht ebenfalls keine Ausweis-Pflicht – zumindest solange diese nicht verkauft oder vermietet werden sollen

Auf Grundlage der Energieeinsparverordnung EnEV 2009 liefert der Energieausweis / Energiepass Daten über die Energiebilanz eines Gebäudes und ist damit ein einheitliches energetisches Qualitätssiegel für Wohn- und Nichtwohngebäude. Mieter und Käufer können so abschätzen, wie hoch in etwa die zu erwartenden Heiz- und Warmwasserkosten einer Immobilie sein werden.

Eigentümern, die bei einer Vermietung oder einem Verkauf keinen Energieausweis vorlegen können, droht ein Bußgeld. Übrigens: Für Neubauten ist der Ausweis bereits seit 2002 Pflicht.

Eigentümer von Wohngebäuden, die bis 1965 errichtet wurden, mussten sich spätestens im Juli 2008 einen Energiepass zulegen, sofern die Immobilie neu vermietet oder verkauft werden sollte. Für neuere Gebäude ist der Energieausweis seit Januar 2009 Pflicht. Für Nichtwohngebäude (zum Beispiel Büro- und Verwaltungsgebäude) lautete die Frist 1. Juli 2009.

Bei Verkauf oder Vermietung einer Eigentumswohnung trifft die Pflicht den vermietungs- bzw. verkaufswilligen Wohnungseigentümer. Der Wohnungseigentümer hat gegen die Eigentümergemeinschaft dann einen Anspruch auf rechtzeitige Bereitstellung des Ausweises. Auch die Kosten sind von der Eigentümergemeinschaft zu tragen.

Energieausweise werden für zehn Jahre ausgestellt. Vermieter oder Verkäufer erfüllen daher ihre gesetzliche Pflicht, solange der Ausweis nicht älter als zehn Jahre (gerechnet ab Ausstellungstag) ist. Wurde ein Ausweis erstellt, muss regelmäßig auch bei (wesentlichen) Änderungen am Gebäude kein neuer Ausweis gefertigt werden (Ausnahme: das gesamte Gebäude wird neu gerechnet).

Jetzt ist er online…

unser Blog ist nun online unter http://blog.felzmann-immobilien.de

Viele Grüße

René Felzmann

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